Studien und Berichte

Studien und Untersuchungen
mit optisch-akustischen Systemen
Entspannung:
Eine überzeugende Doppel-Blind-Studie mit dem Titel „Der Effekt von repetitiver audio- visueller Stimulation auf skelettmotorische und vasomotorische Aktivität“ nahmen Dr. Norman Thomas und sein Assistent David Sievers an der Universität von Alberta vor.
Zwei Gruppen mit sogenannten „Hypnose-resistenten“ Personen wurden getestet; die einen wurden optisch-akustisch mit 10 Hz stimuliert, die andere Gruppe wurde aufgefordert, sich ein beruhigendes Bild vorzustellen und „normal“ zu entspannen. Gemessen wurden EEG, Muskelspannung und Fingertemperatur. Resultat: Die Kontrollgruppe ohne audio-visuelle Stimulation gab zwar an, sich entspannt zu fühlen, aber die Messdaten bewiesen das Gegenteil: die Muskelspannung war größer geworden. Während bei der zweiten Gruppe ein dramatischer Entspannungseffekt gemessen wurde, der auch über die Sitzung hinaus anhielt. Fazit der Forscher ist, „dass auto-suggestive Entspannung weniger effektiv ist als audio-visuell produzierte. Es scheint, dass die audio-visuelle Stimulierung eine einfache hypnotische Methode bei sonst resistenten Personen darstellt.“
Cerebrale Leistung:
Der Anästhesist Dr. Dr. Robert Cosgrove, Stanford University, School of Medicine, begann 1988 mit Untersuchungen zum Thema optisch-akustische Stimulation. In einem Resümee schreibt er, dass diese Methode „bei den meisten Personen eine sehr starke Entspannung verursacht. Die Wirksamkeit war so deutlich, dass wir erwägen, die seditativen Eigenschaften solcher Geräte bei Patienten vor und nach einer Operation einzusetzen. Weiterhin untersuchen wir ihre Nützlichkeit in der Bekämpfung von chronischem Stress.“ Darüber hinaus sieht Cosgrove ein großes Potenzial der optischakustischen Systeme in der nachdrücklichen Förderung optimaler cerebraler Leistung: „Die Langzeitwirkung eines regelmäßigen Gebrauchs dieser Geräte für den Erhalt und die Verbesserung der Gehirnleistung, sowie in Bezug auf die mögliche Verlangsamung der Abnutzung des Gehirns, wie sie traditionell mit dem Altern in Verbindung steht, scheint uns äußerst spannend zu sein.“
Große Zukunft:
Auch Dr. Bruce Harrah-Conforth untersuchte in einer Studie an der Indiana University die Wirkung von optischakustischen Systemen. Im EEG ließ sich die Stimulation des Gehirns deutlich nachweisen, ein Phänomen, das Harrah-Conforth „Brain Entrainment“ nennt. Bei einer Kontrollgruppe, die „rosa Rauschen“ ausgesetzt war, konnte dieser Effekt nicht nachgewiesen werden.
Harrah-Conforth ist davon überzeugt, dass Licht- und Tonsignale das sympathische und parasympathische Nervensystem in Zustände führen können, die er als „Hyper- und Hypno-Erregung oder Extase und Samadhi“ bezeichnet. Harrah-Conforth weiter: „Brain Entrainment ist äußerst effektiv in der Induzierung von Bewusstseinsveränderungen und geradezu narrensicher.“ Und obwohl diese Technik erst am Anfang steht, prophezeit er ihr eine große Zukunft.
Neue kognitive Strategien:
Dr. Gene W. Brockopp, Medizinforscher aus Buffalo, New York, hält es für möglich, mit Hilfe von optisch-akustischen Systemen „neue kognitive Strategien zu designen und zu entwickeln.“ Darunter versteht Brockopp Techniken, welche die Kreativität fördern und intellektuelle Funktionen steigern. Dies hängt insbesondere mit der von diesen Systemen stimulierten höheren Kohärenz der beiden Gehirnhälften zusammen, was nicht nur für Künstler, Sportler, Wissenschaftler und Geschäftsleute interessant ist, sondern beispielsweise auch für Patienten, die ihr Immunsystem mit Hilfe von Bildern und Suggestionen positiv beeinflussen wollen.“
Der Hypnose-Faktor:
Diesen Punkt halten auch andere Forscher für spannend, beispielsweise der bekannte Biofeedback-Forscher Dr. Thomas Budzynski. Er hält den „hypnotic facilitator“ von optisch-akustischen Systemen für äußerst effektiv, ein Punkt, der im Rahmen des Neuen Lernens und bei gezielten Verhaltensmodifikationen (Autosuggestion und Selbstprogrammierung) eine wichtige Rolle spielt. Dies kann entweder in Verbindung mit therapeutischen Suggestionen oder entsprechenden Kassetten geschehen.